Vom 16.06.-20.06.2008 fand in Karlsruhe ein Großereignis der ganz besonderen Art statt: Die Special Olympics waren in Karlruhe: NATIONAL GAMES KARLSRUHE 2008

Aus jedem Bundesland und auch 5 internationalen Ländern reisten Sportler mit einer geistigen Behinderung an, um an diesen olympischen Spielen teilzunehmen.
Wir hatten vom Seminar aus die Chance (naja, es wurde 3 Tage vorher zu einer Pflichtverantaltung gemacht)zur Eröffnungsfeier (dm - Arena in Ka, 10000 Besucher) hinzugehen. Natürlich auf der einen Seite eine echt tolle Gelegenheit, auf der anderen Seite waren alle grad ziemlich im Stress. Nach der ersten Enttäuschung (Bestuhlung der Messehalle wie bei einem Vortrag: Alles auf eine Minibühne ausgerichtet, von der man hinten nicht viel sah... Wir hatten uns eine Art Stadionatmosphäre vorgestellt...)

folgte auch schon die Zweite: Statt einem Einmarsch der Sportler liefen eher Delegationen der einzelnen Bundesländer ein - das heißt: Nichtbehinderte "wichtige" Menschen. Danach folgten viele Reden von vielen wichtigen Menschen, die sich und ihr Engagement fast selbstverherrlicht haben. Ich mein, wenn wir Erwachsenen da schon abschalten und nicht mehr zuhören oder folgen können, was ist dann mit den Sportlern (teilweise junge Schüler) für die das gemacht wird? Erst nach über der Hälfte des Programms kam mit den "Spinnern", einem integrativen Theater, mal was Gutes auf die Bühne.
Leider waren wir alle ein bißchen enttäuscht, auch die Seminarleiter, aber was will man machen?
Der olympische EidLaßt mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, laßt mich mutig mein Bestes geben!
Mädels meiner Ausbildungsgruppe (11Frauen und ein Ausbildungsleiter):

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